Einander respektieren und intensiven Dialog führen

Ahmadiyya Gemeinde lädt zum Tag der Religionsstifter - Vorträge und Fragerunde bei der offenen Veranstaltung in der Bait-ul-Aman Moschee. Mit dabei: die Jüdische Gemeinde Bad Nauheim.

Abbildung Einander respektieren und intensiven Dialog führen

Der Tag der Religionsstifter hat in den muslimischen Ahmadiyya Gemeinden eine lange Tradition. In Nidda hatte die Glaubensgemeinschaft deshalb zu der offenen Veranstaltung in die Bait-ul-Aman Moschee eingeladen.

„Dieser Tag dient dazu, die verschiedenen Religionen einander näher zu bringen“, erklärte Moderator Qazi Maswar, der die Gäste im eindrucksvollen Gebetsraum der Moschee begrüßte, darunter Bürgermeister Hans-Peter Seum und Ersten Stadtrat Reimund Becker.

Mit einer Rezitation von Koranversen auf Arabisch, die er anschließend für die Besucher ins Deutsche übersetzte, eröffnete Shahzaib Ahmad den Abend.

„In der heutigen Zeit muss es unser gemeinsames Ziel sein, einen intensiven Dialog zu führen“, machte Maswar im Namen seiner Gemeinde deutlich. Dann stellte er die Referenten vor.

Seit 18 Jahren ist Manfred de Fries Vorsteher der Jüdischen Gemeinde in Bad Nauheim. Von 1984 bis 2011 war er in verantwortungsvoller Position bei der Deutschen Bank tätig und ist nun im Ruhestand. Zu dem gewählten Themenschwerpunkt „Friedenslehre in den Religionen“ hatte de Fries eine wichtige Botschaft: „Wir glauben alle an einen Gott. Der Unterschied unserer Religionen ist minimal. Einander zu respektieren, ist der wichtigste Punkt, damit wir miteinander die Zukunft gestalten können. Dazu müssen wir einander kennen."

Den ausführlichen Artikel zum Tag der Religionsstifter finden Sie auf den Seiten des Kreis Anzeigers.

  

(Bildquelle: kreis-anzeiger.de)

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