Gemeinsames Gedenken an die Zerstörung jüdischer G'tteshäuser am 9. November 1938 in der Jüdischen Gemeinde Darmstadt

In der Synagoge in der Glässing-Straße kam am 09. November zahlreich die Prominenz aus Politik und Gesellschaft zusammen, um der nationalsozialistischen Pogromnacht vom 9. November 1938 zu gedenken, einer Nacht der Zerstörung, bei der alle Darmstädter Synagogen in Flammen aufgingen.

Abbildung Gemeinsames Gedenken an die Zerstörung jüdischer G'tteshäuser am 9. November 1938 in der Jüdischen Gemeinde Darmstadt

„Juden waren keine Menschen mehr damals“, sagte der Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde, Daniel Neumann, „zumindest keine richtigen.“ Das sei 74 Jahre her – und mancher glaube, dass auch der Antisemitismus verschwunden sei. Doch „ein inhaltlich unausgegorenes und juristisch unbedeutendes Urteil spült plötzlich verunglimpfenden und diskriminierenden Schmutz hoch.“ Gemeint ist das Beschneidungsurteil. Vermeintliche Wahrer des Kindeswohls wollten den Juden oberlehrerhaft die Welt erklären, sagte Neumann.

Den ausführlichen Bericht über die Gedenkveranstaltung in Darmstadt finden Sie auf den Seiten von Echo-Online oder als PDF Datei in unseremNachrichtenarchiv (PDF, 70KB).

  

(Bildquelle: Echo-Online.de)

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