Gedenken an die Pogromnacht in Limburg

An die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 wurde mit einer Andacht in der Kapelle "In der Erbach" erinnert. Christa Pullmann von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Limburg griff dabei das Schicksal der Limburger Familie Liebmann auf. Diese hatte vor dem Zweiten Weltkrieg im Hallgartenweg gelebt.

Abbildung Gedenken an die Pogromnacht in Limburg

Wirbelsturm "Sandy" hatte zwar tagelang die Telefonverbindungen gekappt, aber schließlich konnte sich Lothar Liebmann (89) noch vor der Gedenkfeier telefonisch bei Christa Pullmann melden. "Ihr Haus in New Jersey hat den Sturm, wie durch ein Wunder, unbeschadet überstanden", berichtete sie den Teilnehmern der Andacht am Donnerstagabend. Lothar sei immer "freundlich, gelassen und positiv". Sie nenne ihn daher das "Limburger Stehaufmännchen", was ihn sehr freue. Denn er sehe sich selbst, trotz seiner Erlebnisse, immer noch auch als Limburger.

Den ausführlichen Bericht über das Gedenken an die Pogromnacht in Limburg finden Sie auf den Seiten der Nassauischen Neue Presse.

  

(Bildquelle: fnp.de)

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