Gedenkstätte für deportierte Fuldaer Juden eingeweiht

Das Verlesen von 252 Namen jüdischer Bürger, die in den Jahren 1940 bis 1942 deportiert wurden, war der bewegende Höhepunkt der Einweihungsfeier der Fuldaer Gedenkstätte am Donnerstagabend. Sechs Schüler der Winfriedschule übernahmen diese Aufgabe an jenem Ort, an dem sich bis zum Jahre 1938 die ehemalige Synagoge befand.

Abbildung Gedenkstätte für deportierte Fuldaer Juden eingeweiht

„Es ist wichtig, dass wir die Namen derer, die unter schlimmsten Umständen starben, dem Vergessen entreißen“, sagte Moritz Neumann, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen. „Menschen bekommen hier gleichsam einen Grabstein, die kein Grab besitzen, weil sie zu Asche verbrannt wurden.

Einen ausführlichen Bericht über die Einweihung der Gedenkstätte in Fulda finden Sie auf den Seiten der Fuldaer Zeitung.

  

(Bildquelle: fuldaerzeitung.de)

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