Hilfe für jüdische Gemeinden in Hessen

Hessen verlängert den Staatsvertrag mit den jüdischen Gemeinden. Zudem wird die Lichtigfeld-Schule in Frankfurt um eine gymnasiale Oberstufe erweitert.

Abbildung Hilfe für jüdische Gemeinden in Hessen

Die Lichtigfeld-Schule im Frankfurter Nordend wird um eine gymnasiale Oberstufe erweitert. Das haben Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusminister Alexander Lorz (beide CDU) zugesagt.

Es soll das sichtbare Signal dafür sein, dass jüdische und nicht-jüdische Bürger auf Dauer gut zusammenleben. „Wir bekennen uns dazu, dass es uns wichtig ist, dass es dieses jüdische Leben in Hessen gibt“, sagte der Ministerpräsident am Mittwoch in der Wiesbadener Staatskanzlei.

Dort wurde nicht nur die Zukunft der Frankfurter Schule besprochen, sondern vor allem die Verlängerung des Staatsvertrags mit den jüdischen Gemeinden feierlich besiegelt. Regierungschef Bouffier, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinden in Hessen, Jacob Gutmark, und der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Frankfurt, Salomon Korn, unterschrieben die Verträge.

Für alle war es ein sichtbar bewegender Moment. Bouffier berichtete, dass er schon als junger Abgeordneter beteiligt war, als vor 30 Jahren der erste Staatsvertrag Hessens mit den jüdischen Gemeinden abgeschlossen wurde. Gutmark fügte hinzu, er sei Augenzeuge gewesen, als Ministerpräsident Holger Börner (SPD) und der damalige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinden, Max Willner, das Dokument in Frankfurt unterschrieben hätten.

Den ausführlichen Artikel über die Verlängerung des Staatsvertrags finden Sie auf den Seiten der Frankfurter Rundschau.

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