Erinnern an Reichspogromnacht und Zerstörung der Synagoge in Wiesbaden

Die hessische Landeshauptstadt, die Jüdische Gemeinde Wiesbaden und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Wiesbaden laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich am Mittwoch, 9. November, um 19 Uhr an der Gedenkstätte Coulinstraße, dem Standort der ehemaligen Synagoge, zu versammeln, um an die Reichspogromnacht und an die Zerstörung der Synagoge, die vor 78 Jahren durch die Nationalsozialisten in Brand gesetzt wurden, zu erinnern.

Abbildung Erinnern an Reichspogromnacht und Zerstörung der Synagoge in Wiesbaden

Die Ansprache für die Stadt Wiesbaden hält Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel. Umrahmt wird das Programm durch Schülerinnen und Schüler der Carl-von-Ossietzky-Schule Wiesbaden sowie Jugendliche des Jugendzentrums „Oz“ der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden.

Um an die Reichspogromnacht und an die Zerstörung der Synagoge am Michelsberg durch die Nationalsozialisten zu erinnern, laden die Landeshauptstadt Wiesbaden und die Jüdische Gemeinde jedes Jahr alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Gedenkstunde an der ehemaligen Synagoge am Michelsberg ein. Den Opfern der Reichspogromnacht am 9. November 1938 wird in Ansprachen und Reden, durch Lesungen, das gemeinsame Gebet und Kranzniederlegungen am Mahnmal gedacht.

Den ausführlichen Artikel über die Veranstaltung in Wiesbaden finden Sie auf den Seiten von Focus.de.

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