700 Jahre Judentum in Marburg: Gespräche, Weinprobe, Tanz und Gesang

Die Jüdische Gemeinde Marburg lädt am „Brückentag“ alle Marburger zu einem abwechslungsreichen Programm in die Stadthalle ein – bei freiem Eintritt.

Abbildung 700 Jahre Judentum in Marburg: Gespräche, Weinprobe, Tanz und Gesang

Das Programm beginnt um 14.30 Uhr im ersten Obergeschoss des Erwin-Piscator-Hauses (EPH). Gezeigt werden dort zwei Ausstellungen. Die eine befasst sich mit jüdischem Leben, jüdischer Religion und Kultur, die andere widmet sich unter dem Motto „Durch das jüdische Jahr“ der Sonntagsschule.

Für Kinder werden Spiel, Spaß und Basteln angeboten. Außerdem kann Schach gespielt werden. Wer möchte, kann israelische, koschere Weine probieren und andere jüdische Spezialitäten genießen.

Das erste Obergeschoss des EPH ist auch Schauplatz für zwei Gesprächsrunden, die laut Monika Bunk, der Zweiten Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Marburg, ausdrücklich nicht als Podiumsdiskussionen geplant sind, sondern vielmehr den Besuchern Gelegenheit geben sollen, Fragen zu stellen – unter anderem an den Vorsitzenden des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden Hessen, Daniel Neumann. Um 15.30 Uhr gibt es eine Einführung zur Frage „Was ist der Schabbat?“. Daran schließt sich ab 16.30 Uhr die Gesprächsrunde zum Thema „Antisemitismus“ an. Ab 17 Uhr folgt ein Kurzvortrag zur Frage „Was bedeutet der Kasch­rut?“ bis hin zur Gesprächsrunde „Was ich einen Juden schon immer mal fragen wollte“.

Den ausführlichen Artikel zum "Tag der Begegnung" finden Sie auf den Seiten der Oberhessischen Presse.

   

(Bildquelle: Oberhessische-Presse.de)

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