„Wir haben eine historische Verantwortung“ – Gedenktafel für Gießener Synagogen eingeweiht

Die Erinnerung an die Ereignisse vom 09. November 1938 lebendig zu halten ist eine dauerhafte Aufgabe. Schon heute erinnern in Gießen die Stolpersteine, in den Bürgersteig eingelassene Messingplatten, die den letzten selbstgewählten Wohnort der Opfer des Nationalsozialismus zeigen, an die dunkelste Stunde deutscher Geschichte.

Abbildung „Wir haben eine historische Verantwortung“ – Gedenktafel für Gießener Synagogen eingeweiht

Achtundvierzig dieser kleinen Denkmäler verteilen sich heute über die Stadt. Und Gedenktafeln, die an verschiedenen Stellen, wie an der Außenwand des griechischen Restaurants "Bachhos" in der Neuenbäue, an der Goetheschule und in der Schanzenstraße angebracht sind, erinnern an die Deportation der Gießener Juden im Jahre 1942 und an die Zerschlagung der politischen Opposition.

Nun kommen eine weitere Gedenktafel und ein Fyler hinzu, die an das jüdisch-religiöse Leben und die Gießener Synagogen erinnern. „Es ist nicht irgendeine Tafel und sie steht auch nicht an einem beliebigen Ort“, erklärt Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (SPD) bei der Einweihung der Tafel.

Einen ausführlichen Bericht über die Einweihung der Gedenktafel an der ehemaligen Gießener Synagoge finden Sie auf den Seiten der Gießener Zeitung.

  

(Bildquelle: Giessener-Zeitung.de)

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