Leuchter aus Geschosshülsen

Mit Chanukka bringen wir das Licht als befreiendes Symbol in die Welt“, meint Jacob Gutmark vom Vorstand der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden, die mit ihren rund 750 Mitgliedern in diesen Tagen das jüdische Lichterfest begeht.

Abbildung Leuchter aus Geschosshülsen

Es handelt sich um eine über 2000 Jahre alte Tradition, die an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem durch die Makkabäer und das damit verbundene Chanukka-Wunder erinnert“, erklärt er.

In der Tat führten die Makkabäer im Jahr 164 vor der modernen Zeitrechnung, nachdem sie erfolgreich gegen die Seleukiden gekämpft und deren unterdrückerische Herrschaft beendet hatten, erneut den jüdischen Tempeldienst ein. Als sie bei der Einweihung des zwar zurückeroberten, aber zerstörten Tempels den Tempelleuchter anzünden wollten, fanden sie nur eine geringe Menge reinen Öls, das nicht länger als einen Tag hätte reichen dürfen, dann aber doch acht Tage lang brannte.

Den ausführlichen Bericht über das Chanukka-Fest in der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden finden Sie auf den Seiten des Wiesbadener Tageblatts.

  

(Bildquelle: wiesbadener-tageblatt.de)

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